Wir leben im Zeitalter der „Fake News“. Die neuen technischen und medialen Möglichkeiten bieten skrupellosen Täuschern und Lügnern ein ideales Aktionsfeld.
2016, nach dem ersten Wahlsieg von Trump in den USA, wurde der Begriff „Fake News“ zum Anglizismus des Jahres gekürt. Viel Aufklärungsarbeit wurde seither geleistet, aber die einfachen Bild-, Ton- und Textbearbeitungstechniken (Deepfakes) und die Ausbreitung von KI haben das gesellschaftliche Problem noch einmal zugespitzt.
Das Vertrauen der Menschen in die Seriosität von Wissenschaft, Medien und demokratischer Politik erodiert dramatisch. Wem kann man eigentlich noch glauben? Und wie können wir dagegenhalten?
Programm
Samstag, den 28.11.26: Wie ist die Lage? Hintergründe und Praxisbeispiele
"Fake News, Verschwörungstheorien und Erosion des öffent-lichen Vertrauens als Gefahr für die Demokratie": Prof. Dr. Frank Best, Konstanz
Praktisches/Interaktives: Gruppe „Hoaxilla“ (Der skeptische Podcast)
Neurowissenschaftliche Aspekte: Dr. Pia Lamberty, Autorin
Entwicklung der Medientechnik: „Hoaxilla“
Wahrheit und Lüge aus philosophischer Sicht: Sebastian F. Meyer
Historische Beispiele für Fälschungen/Propaganda: Johannes Schwill
Antifeminismus/Mobilisierungsstrategien: Grit Lange (Netzforma*)
Diskussion: Welche Verantwortung tragen die neuen Medien?
Sonntag, den 29.11.26: Was können/müssen wir gegen Fake News tun?
Brainstorming „Rolle und Chancen des Humanismus“
„Hüter der Wahrheit“? Die Verantwortung von Schlüsselgruppen:
Medien/Journalismus: Lokale Medienvertreter*innen
Wissenschaft: Prof. Dr. Best
Schule und Elternhaus: Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern
Panel-Diskussion: Was können/müssen wir tun? Wie können wir Grundvertrauen sichern? Leitung: Dr.Viola-Schubert-Lehnhardt und Johannes Schwill
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