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News-Ticker

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Der Humanistische Salon

Seit 2022 bietet der HVD NRW einen digitalen Salon an. Grundidee war es, nach der Coronazeit Diskussionsformen für Philosophisches, Politisches und Humanistisches anzubieten, an denen Mitglieder aus ganz NRW und darüber hinaus unkompliziert teilnehmen können. Zu Beginn haben wir öfter Hybridveranstaltungen angeboten; mittlerweile hat sich das Digitalformat als Ergänzung zu Präsenzveranstaltungen vor Ort bewährt. Gäste waren und sind immer herzlich willkommen. Hier ein kleiner Rückblick auf die Highlights der letzten vier Jahre.

 

Der Humanistsiche Salon findet digital auf der Plattform ZOOM statt:

 

Die Einwahldaten für den ZOOM

ID: 898 5572 4539

Kenncode: 676 554

 

Einladung zum Humanistischen Salon im Mai 2023
Die Jahre 2022 und 2023
In der Anfangszeit fanden der Salon eher unregelmäßig statt. 
7.10.22 Naturwissenschaftliche Evolutionstheorie - auch für Kultur und Gesellschaft ein sinnvolles Konzept?  Mit Prof. Dr. Harro Kiendl und Johannes Schwill
4.11.22 Identitätspolitik . Mit Thomas Oppermann. 
3.3.23 Gibt es finanzielle Grenzen medizinischer Versorgung im Alter? Mit Johannes Schwill
5.5.23 Revolution und Religion. Mit Dieter Knippschild (Dortmund)
Humanistischer Sonntag am 01.Dezember
2024
Nun findet der Humanistische Salon am ersten Sonntag im Monat statt, meist als digitales Format
3.3.24 Humanismus und Musik. Von Beethoven bis zu Arbeiterlieder. Mit Johannes Schwill
7.4.24 Sinn des Lebens? Gedanken über Grundlagen und Wege der Sinnfindung in einer „entzauberten“ Welt. Mit Dr. Frank Schulze (Nürnberg)
5.5.24 Spiritualität – Rückkehr der Religion durch die Hintertür? Mit Holger Thorein (Stuttgart)
2.6.24 Europa – Quo vadis? Mit Johannes Schwill
1.9.24 Säkularer Buddhismus. Mit Saskia Graf
01.11.24  Sapere aude! Kant – verständlich erklärt. Mit Dr. Ralf Schöppner (Berlin)
Sichtbar werden Hum Salon am 01.Juni 2025
2025 
2.2.25: Humanismus heute: Kulturelle Bewegung, Weltanschauung oder praktische Lebens-orientierung? Mit Dr. Horst Groschopp (Zwickau)
2.3. Politischer Salon: Ergebnisse der Bundestagswahl. Mit Johannes Schwill
6.4.25 Ich sterbe, also bin ich. Über das dramatische Ableben großer Philosophen und ihrer Theorien über den Tod. Mit Martin Schnick (Köln)
1.6.25  Sichtbar werden – Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit in der Säkularen Szene. Mit Eva Creutz (DA Düsseldorf)
2.9.25 Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl? Auch mit sozialen Themen? Mit Erwin Kress
2.11.25 Ludwig Feuerbach - Philosoph der Zukunft. Mit Helmut Fink (Nürnberg)
7.12.25 Die Stoa und die Menschenrechte. Mit Sascha Rother (Hannover)
Franz Josef Wetz
2026
1.2.26 Bodenwende! – Bauwende! – Wohnwende! Ökologische und humanistische Aspekte. Mit Raik-Michael Meinshausen (Köln)
 1.3.26 Sterben, Tod und Trost ohne Gott. Mit Prof. Dr. Franz-Josef Wetz (Marburg)
Im Frühjahr2026 haben wir für den digitalen Salon zwei- bis dreimal pro Jahr eine Zusammenarbeit mit der Humanistische Akademie Deutschland (HAD) verabredet.
Da NRW-intern wieder verstärkt lokale Präsenzveranstaltungen bevorzugt werden, wollen wir auf einen Zwei-Monats-Rhythmus übergehen. Möglichst am dritten Sonntag des Monats, wieder zur Frühschoppenzeit. Teilweise als Kooperation mit der Humanistischen Akademie Deutschland mit überregionaler Thematik, teilweise als klassischer NRW-Salon.
Als Auftakt:
17.5.26, 11.30 Uhr

Gefahren des Islamismus – was ist vernünftigerweise zu tun? Mit Dr. Lale Akgün

Bereits die immer wieder hitzig geführte Kopftuchfrage verdeutlicht die Dimension der Debatte. Die Bandbreite reicht von akzeptierter Religionspraxis und grundgesetzlich garantierter Religionsausübung bis zum Vorwurf, das Kopftuch sei Ausdruck einer tiefen Frauenfeindlichkeit und von strukturellen islamischen Hegemonieansprüchen. 

Während der Soziologe Aladin El-Mafalani vom „Integrationsparadox“ spricht und meint, die derzeitige Debatte um den Islam und seine Rolle in der Gesellschaft sei ein Ergebnis der Integration, warnt der Psychologe Ahmed Mansour, „…dass auch der demokratiekonforme, unauffällige Islam einen Nährboden für die Radikalisierung von Jugendlichen bilde.“

Hinzu kommt, dass mit Begriffen wie „antimuslimischer Rassismus“ versucht wird, Religions-kritik zu diskreditieren und aus dem öffentlichen Diskurs zu verdrängen. 

Zu diesen aktuellen Fragen haben wir Dr. Lale Akgün, ehemalige SPD-Bundestags-abgeordnete und Mitglied im Arbeitskreis Polis (politischer Islam) eingeladen. Wir wollen mit ihr die realen Gefahren des legalistischen politischen Islam diskutieren und überlegen, wie wir uns als Humanist*innen positionieren sollten. 

Der Humanistische Salon am 17.05.2026 um 11:30 Uhr ist eine Kooperation des Humanistischen Verband NRW und der Humanistischen Akademie Deutschland. 

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