HVD-NRW Humanistischer Verband Nordrhein-Westfalen K.d.ö.R

 
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Der Humanistische Verband NRW informiert:

Endlich ein Termin in Sicht!

E-Mail Drucken PDF

 

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wird sich wahrscheinlich im April 2010 mit der Klage des HVD-NRW auf Einführung von Humanistischer Lebenskunde als ordentlichem Lehrfach in den öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen befassen.

Nach nunmehr fast 2,5 Jahren ist es endlich so weit, der Rechtsstreit zwischen dem HVD-NRW und dem Land NRW wird im April aller voraus Sicht nach verhandelt werden. Nachdem die Landesregierung die Einführung von Humanistischer Lebenskunde kategorisch abgelehnt hatte, im Handstreich wurde zwar alevistischer Religionsunterricht eingeführt, blieb dem HVD-NRW nur die Möglichkeit den Klageweg zu beschreiten. Nach etlichen Stellungnahmen wurde die Klage zu gelassen und soll nun verhandelt werden. Gut Ding will weile haben, der HVD-NRW wird in Ruhe und Gelassenheit das Urteil des Verwaltungsgerichts abwarten. Allerdings wird sich der HVD-NRW darauf einstellen müssen, dass bis zu einem endgültigem Urteil, in der dritten Instanz vor dem Verfassungsgericht in Münster noch einige Zeit vergehen wird. Die Zahlen sprechen für sich, nach einer Forsa Umfrage würden 59% der Bevölkerung in NRW Humanistische Lebenskunde als Unterrichtsfach begrüßen und 33% würden ihre Kinder zu diesem Schulfach anmelden. In diesem Wissen freut sich der HVD-NRW auf das Schulfach Humanistische Lebenskunde in NRW.

 

 

Neue Sprecherausbildung

E-Mail Drucken PDF

Der Humanistische Verband NRW versteht sich als Interessenvertretung für konfessionsfreie Menschen und vermittelt als eine seiner Dienstleistungen, Sprecherinnen und Sprecher für weltliche Trauerfeiern, aber auch für Feiern zur Geburt, zur Eheschließung, zur Bildung einer Lebensgemeinschaft und zu Lebensjubiläen. Dazu bilden wir interessierte Personen aus, die als Grundvoraussetzung selbst konfessionsfrei sind, eine weltliche-humanistische Lebenseinstellung haben und nicht davon ausgehen, damit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die ausgebildeten Sprecherinnen und Sprecher eine Urkunde, die sie zur Amtsperson einer Körperschaft des öffentlichen Rechtes ernennt. Wir erwarten, dass die erworbenen Kenntnisse lediglich im Auftrag des Humanistischen Verbandes eingesetzt werden. Sprecherinnen und Sprecher erhalten für jede Ansprache eine Aufwandsentschädigung und die Ersattung der Fahrtkosten. Die Ausbildung wird im ersten Halbjahr 2010 stattfinden. Interessierte wenden sich bitte an die Landesgeschäftsstelle, Tel.: 0231-527248.

 

Humanismus für heute

E-Mail Drucken PDF

 

Da haben sich die wahren Eidgenossen ein Ei ins Nest gelegt. Künftig soll in die Schweizer Verfassung eingefügt werden: „Der Bau von Minaretten ist verboten“.  Nach den letzten Meldungen haben 57% der Schweizer dieser Forderung zugestimmt.

Unser neutraler Nachbar im Süden gibt sich engstirnig und rückwärts gewandt. Wir sollten unseren kleinen Nachbarn nicht überfordern. Auch bei der Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz hatte er sich übermäßig Zeit genommen.

 

Die Gelegenheit, sich über Bauvorschriften zur Errichtung von Gebetshäusern zu unterhalten, sollte jetzt konsequent genutzt werden. Wer weiß, wie viele Quadratmeter groß eine evangelische Kirche in der Türkei sein darf? Darf in Saudi Arabien bei einer christlichen Kirche an der Außenmauer ein Kreuz angebracht werden? Ist es im Iran erlaubt, den Grundriss einer katholischen Kirche  als Kreuz zu konzipieren?  Wie lange und an welchen Wochentagen dürfen in Ländern mit überwiegend muslimischer Bevölkerung Glocken zum Gebet rufen?

 

Als Humanisten sind wir nicht die geeigneten Schiedsrichter, wenn Gott-Anbeter sich untereinander anrempeln und sich in ihrer Glaubensausübung behindern. Wer Religionen keine Freiheit lässt, wird kein Interesse an Menschen zeigen, die frei von allen Religionen sind.

Das erschrickt. In der Schweiz, In der Türkei. Und anderswo.

 

Euer Erz-Humanist

 

Alles Gute für das Jahr 2010

E-Mail Drucken PDF

Wir wünschen allen Menschen ein gutes, friedliches, gesundes und erfolgreiches  Jahr 2010!

Das Präsidium des HVD NRW

 

Nicht in der Kapelle

E-Mail Drucken PDF

Das Forseti-Saxophon-Quartett, das nach dem germanischen Gott des Windes benannt ist, durfte wegen seines Namens an einem Sonntag nicht in der bischöflich kontrollierten Kapelle des St.-Marien-Hospitals spielen.
Dank Prof. Dr. Fox, Vorsitzender der Stiftung des Hauses, wurde kurzfristig noch ein anderer Saal für das Konzert eingerichtet.
Es ist aber nicht zu erwarten, dass sich die exzellenten Musiker nun umbenennen: zum Beispiel in Quartett Nonnenfurz.

- Gelesen als Leserbrief von Dr. Werner Kugel im "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 25.11.2009

 


Seite 1 von 7

nächste Termine