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Spende an den HVD NRW

Meine Spende an den HVD NRW

Köln/Bonn und Umgebung

Am 19.01., und 02.03., jeweils 19 Uhr informieren wir über die bevorstehende Jugendfeier im Comedia Theater, Vondelstr. 4-8. Erziehungsberechtigte erhalten Infos zu den Vorbereitungsinhalten, zu den Treffen und zur Kulturveranstaltung die am 20.05. ebenfalls im Comedia Theater stattfindet. Anmeldung unter 0172 9157256.

WeltkindertagKöln1_640x640_99KB.jpgAuf dem Heumarkt und im Rheingarten waren Kinder ohne Ende. Es gab Luftballons, selbst gestaltete Buttons, Popkorn und Süßigkeiten. Außerdem konnten die Kinder sportlich aktiv sein oder einfach nur spielen.

WeltkindertagKöln2_640x640_99KB.jpgViele Verbände, Vereine und Initiativen hatten ein vielfältiges Angebot an Spielmöglichkeiten, kreativen Aktionen und Informationen über ihre Arbeit. Auf mehreren Bühnen fanden Darbietungen mit Kindern und für Kinder statt. Auf der WDR-Bühne war die Maus der Gastgeber.

Die Untergliederung Köln des HVD hatte erstmals ihren gespendeten Pavillon im Einsatz. In drei Schichten wechselten sich jeweils vier bis fünf Mitglieder bei der Standbetreuung ab. Es gab viel zu tun. Es stand eine Buttonmaschine zur Verfügung. Die Kinder konnten unter vielen Vorlagen aussuchen und diese bunt ausmalen. Der Tisch war von der ersten bis zur letzten Minuten umlagert. Eine besondere Attraktion war die Stelltafel unserer Düsseldorfer Humanisten. Unter der Überschrift "In Humanty we trust" konnten sich Kinder aber auch Erwachsene fotografieren lassen. Und  schließlich konnten wir unsere Humanistische Jugendfeier im nächsten Jahr bewerben und damit zahlreiche Eltern ansprechen. Die meisten werden das Angebot zur Kenntnis genommen haben, unsere Jugendfeier-Postkarte mit allen Kontaktdaten an ihre Pinnwand hängen und sich irgendwann wieder melden.

Aufgrund des erfolgreichen Präsenz WeltkindertagKöln3_640x640_99KB.jpgwerden wir auch im nächsten Jahr wieder beim Weltkindertag dabei sein.

 

Warum brauchen wir Humanistische Kitas in Köln?

In einer Stadt wie Köln, die sehr vom Dom, anderen Kirchen und christlichen Ritualen und Feiertagen geprägt ist, findet eine humanistische Erziehung und Bildung, wie wir sie uns wünschen nur im engsten Kreis der Familie statt. Bildung verstehen wir als selbstbestimmte, kreative Auseinandersetzung mit der Welt, als Entwicklung von Handlungsfähigkeit nach eigenem Gestaltungswillen. So wollen wir Kinder als neugierige forschende Entdecker erleben, die sich von vielen Phänomenen anregen lassen und diese zu ergründen versuchen, ohne eingeschränkt zu werden. Wir möchten humanistische Kitas als Alternative für Familien anbieten, die ihre Kinder dabei unterstützen wollen, ihr Leben durch humanistische Werte selbst zu bestimmen und frei von religiösen Vorstellungen und Meinungen zu leben.

Wie soll eine humanistische Kita aussehen?

Unsere Kitas sollen anregende Bildungs-und Wohlfühlorte für Kinder und Erwachsene sein, die dazu einladen, dass alle sich einbringen und sie mitgestalten. Räume und Materialien sollen zum lustvollen Lernen anregen. Dabei werden die Kinder im Dialog mit den Eltern von ErzieherInnen begleitet und unterstützt.

Die Basis für ein glückliches und förderliches Zusammenleben sind liebevolle, verlässliche, anerkennende und wechselseitige Beziehungen. Sie fördern das Wohlfühlen des Kindes und eine positive Entwicklung. Diese Beziehungen, die geprägt sind von einer guten Balance zwischen Verbundenheit und Autonomie, fördern die Entscheidungsfähigkeit und Teilhabe des Kindes am und im Alltag in der Kita.

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Kein Kind mehr, aber auch noch nicht ganz erwachsen. Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren erleben eine aufregende Zeit – voller Erwartungen, Sehnsüchte und Träume, aber auch mit vielen Fragen und Unsicherheiten.

Wir vom Humanistischen Verband Deutschlands möchten junge Menschen in dieser wichtigen Phase ihres Lebens begleiten und zugleich Orientierung geben. Ihnen Lust und Mut machen, engagiert das eigene Leben in die Hand zu nehmen – mit Achtung und Toleranz.

Bei der Humanistischen Jugendfeier stehen die Interessen und Anliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt. Bei mehreren Vorbereitungstreffen beschäftigen wir uns mit Fragen wie: wer bin ich, wer will ich sein, wo liegen meine Stärken, meine Talente und wo könnte mein Platz in der Gesellschaft sein, wo und wie kann ich Verantwortung übernehmen – für mich, meine Familie oder auch für die Umwelt. Höhepunkt ist eine festliche Veranstaltung im Comedia Theater in der Kölner Südstadt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum größten Teil selbst mitgestalten.

Der Humanistische Verband Deutschlands versteht die Jugendfeier als Alternative zur Konfirmation für nicht-religiöse Jugendliche und setzt damit eine 150jährige Tradition fort. 1852, wenige Jahre nach der bürgerlichen Revolution, tauchte im Bereich der freireligiösen Arbeiterbewegung erstmals der Begriff „Jugendweihe" auf. Sie war damals für 14-jährige junge Menschen die außer-kirchliche Feier zur Schulentlassung - und somit keineswegs eine Erfindung der DDR wie viele glauben. Heute nehmen jährlich rund 100.000 Jugendliche an Jugendfeiern in ganz Deutschland teil – häufig auch immer noch unter dem Namen Jugendweihe.

„Für mich war die Jugendfeier ein bleibendes Erlebnis, an das ich mich gerne erinnere“, sagt eine Teilnehmerin aus Köln. „Es war feierlich und hatte wirklich mit mir zu tun. Wir haben bei den Vorbereitungstreffen viel geredet: darüber, wie man sich selbst findet, wie man Verantwortung übernehmen kann. Das sind Themen, die man ja sonst nicht gerade mit seinen Freunden bequatscht.“

In Köln wird die Jugendfeier von unseren Mitgliedern Dieter Grützner und Susanne Petersen sowie Isabelle May, vor drei Jahren selbst Teilnehmerin der Kölner Jugendfeier des HVD, ehrenamtlich betreut. Aktuelle Termine, Anmeldeformulare, Fotos und Informationen gibt’s unter www.jugendweihefeier-koeln.de/, www.jugendweihefeier-koeln.de/  oder direkt bei  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Fast ein Drittel der Menschen in und um Köln gehören keiner Religionsgemeinschaft mehr an bzw. fühlen sich weder dem christlichen noch einem anderen Glauben verbunden. Die Kirchen haben längst ihre prägende Rolle verloren – insbesondere bei jungen Leuten. Trotzdem (oder gerade deshalb) ist es für Konfessionslose wichtig und zugleich selbstverständlich humanistische Werte, Ethik und Würde auch jenseits von Religionen zu finden und konkret im Alltag zu leben.

Wir vom Humanistischen Verband Deutschlands möchten nicht-religiösen Menschen Orientierung und Austausch über solch allgemein menschliche und gesellschaftliche Werte bieten und somit Themen wie Verantwortung, Toleranz, Selbsterkenntnis und -bestimmung sowie Solidarität im öffentlichen Diskurs stärken.

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