Humanismus als Humus der Demokratie - Humanistischer Salon am 20.09.
Salon am 20.09.2026, 11:30 bis 13:00 Uhr
Referent: Andrée Gerland
Titel: Humanismus als Humus für Demokratiearbeit – ein praxisorientiertes Plädoyer
Inhalt:
Seit der verabschiedeten Kopenhagen-Deklaration aus dem Jahr 2023 hat sich der Humanist World Congress eindeutig verpflichtet: „Zum Einsatz für eine demokratischere Welt“. Die Basis hierfür bildet die Kernbotschaft der Deklaration, dass die Demokratie ein „humanistischer Wert“ sei. Was jedoch erwächst aus solch einer Verpflichtung und wie lässt sich ein Werte-Status überzeugend und nachhaltig in die Praxis übersetzen?
Das sind Fragen, die sich angesichts einer wachsenden Instabilität demokratischer Strukturen nicht nur aufdrängen, sondern akut werden lassen. Es genügt nicht mehr, ein hehres Bekenntnis zu formulieren, stattdessen muss eine Praxis demokratisch-humanistischer muss wirken und überzeugen! Nur so kann eine „Leitkultur des Humanismus“ wahrgenommen werden, die nach Nida-Rümelin auch eine Demokratie als „Lebensform“ bedingt.
Der Vortrag möchte zunächst die Dependenz zwischen Demokratie und Humanismus skizzieren, bevor es darum gehen soll, anhand von praktischen Fallbeispielen eine gelebte gegenseitige Vitalisierung zu veranschaulichen. Dabei sollen nicht nur lokale, sondern auch möglichst internationale Exempla Raum für Reflexionen und weitere Gespräche bieten.
Wie immer auf ZOOM: ID 898 5572 4539 Kenncode 676 554
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