Der Humanistische Verband eröffnet Friedwald im Weserbergland
Zusammen mit der Betreibergesellschaft Ruh-Wald aus Hameln hat der Humanistische Verband NRW am 4. Juli einen neuen Waldbestattungsfriedhof in
Wehrden-Blankenau eröfnet. Der Humanistische Verband ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts Friedhofsträger.
Vor sieben Jahren saßen die Betreibergesellschaft Ruh-Wald, Viktor Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey und der HVD NRW erstmals zusammen, um über die Einrichtung eines Friedwaldes auf herzoglichen Flächen zu beraten. Nach Überwindungen verschiedener Schwierigkeiten, zuletzt der Einsprüche seitens der Gemeinde
Beverungen, konnte dann in den letzten Monaten die Planung umgesetzt und ein schöner Friedwald hergerichtet werden.
Schon seit Wochen können sich Menschen einen Ruheplatz unter einem Gemeinschafts- oder einem Familienbaum aussuchen, erste Bestattungen haben
stattgefunden. Nun wurde der Friedhof ofiziell eröƯnet. Gut zwei Dutzend interessierte Menschen hatten am Samstag, den 4. Juli 2026 den Weg zum Wald gefunden, um der EröƯnung beizuwohnen und sich zu informieren. Vertreten war auch die Stadt Beverungen mit dem Bürgermeister und weiteren Stadt- und Ratsvertretern.
Nach Eröffnungsworten von Volker Schmidt, Inhaber der Ruh-Wald Betreibergesellschaft begrüßte auch Tino Wenkel als Bürgermeister der Stadt
Beverungen die neue Einrichtung. Die Stadt habe ihren Frieden mit dem neuen Begräbnisangebot gemacht. Erwin Kress stellte den Anwesenden den Humanistischen
Verband als Träger des Friedhofes vor und die Arbeit des Weltanschauungsverbandes im Bereich des Praktischen Humanismus von der Wiege bis zur Bahre.
Im Anschluss an die kurzen Ansprachen gab es Führungen für die interessierten meist älteren Besucher durch die neue Einrichtung in dem schönen Buchenwald mit dem Andachtsplatz und unter den Bäumen unterschiedlichen Alters, die für einen letzten „Ruheplatz“ ausgewählt werden können.
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