Karfreitag in Dortmund - Laut feiern statt trauern
Laut feiern statt trauern.
Erstmalig ist es uns gelungen auch die Bezirksregierung Arnsberg davon zu überzeugen, dass der Humanistische Verband, am Karfreitag als anerkannte Weltanschauungsgemeinschaft (KdöR) berechtigt ist, eigene Feiern anzubieten.
Am 03. April haben wir in Dortmund gemeinsam mit vielen Freunden den Film „Rocky Horror Picture Show“ gefeiert. Also mit Reis werfen, Wasserpistolen einsetzen aber auch mitsingen und den einen oder anderen Dialog kommentieren.
Es war eine schöne Feier, die sich doch deutlich vom trüben Karfreitagsgeschehen abhob.
Natürlich hätten wir in Dortmund schon vor Jahren, ähnlich wie andere Initiativen den Film „Das Leben des Brian“ zeigen können, um so gegen das Feiertagsgesetz und die Bevormundung durch christliche, stille Feiertage zu protestieren.
Das war aber nicht unsere Intension. Es ging nicht gegen den Karfreitag, sondern um unser Recht als Weltanschauungsgemeinschaft selbst bestimmen zu können, wann und wie wir feiern wollen. Natürlich sind wir nicht still am Karfreitag, was wir tun und wie wir es tun, entscheiden aber wir allein.
In der Begründung zur Ausnahme in diesem Jahr heißt es: „Im Zusammenhang mit ihrem Antrag berufen Sie sich jedoch explizit auf Ihre Weltanschauungsfreiheit. Die hier in Rede stehende Filmvorführung ist als Ausübung der Weltanschauungsfreiheit des Antragsstellers zu beurteilen, die das Erfordernis eines dringenden Bedürfnisses i.S.d. Feiertagesgesetztes NW erfüllt.“ Dem ist Nichts hinzuzufügen. Für nächstes Jahr werden wir größer planen können. Party On
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