14.12. Filmtag Menchenrechte
Filmsonntag 14.12.2025 zum Tag der Menschenrechte
Wieder nutzen wir diesen Tag, um die Menschenrechte zu feiern vor allen aber darauf aufmerksam zu machen, dass immer noch Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind und immer wieder unter Druck geraten. Unter dem Motto „Mehr Licht“ leuchten wir diese dunklen Flächen der Menschenrechte aus. Mehr Licht ist aber auch mehr Aufklärung und mehr Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen.
Im Sweetsixteen - Programmkino im Depot, Immermannstr. 29, 44147 Dortmund.
Um 15:00 den Kinderfilm (FSK6) Eintritt 1 €
Rafifki – Beste Freunde
Die Hauptdarstellerinnen sind neun Jahre alt und beste Freundinnen – die schüchterne Julie, die charmante Mette und die geradlinige Naisha. In einem abgelegenen Ort in Norwegen besuchen sie dieselbe Schulklasse. Doch dann bricht die Politik in ihre Idylle ein. Naisha und ihre Mutter, die in einer Asylantenunterkunft wohnen, flüchten über Nacht zu Bekannten nach Oslo. Sie haben erfahren, dass sie ausgewiesen werden sollen. Julie findet einen Zettel mit der Adresse, aber leider auch ihr Vater, der Dorfpolizist. Kurzentschlossen fahren Mette und Julie mit dem Nachtzug in die Hauptstadt, um ihre Freundin zu warnen.
Mit großer Selbstverständlichkeit zeigt Regisseur Christian Lo, wie leicht Integration unter Kindern funktionieren könnte. Der Film erzählt konsequent aus unbefangener kindlicher Sicht und streift Themen wie Rechtsstaat, politische Entscheidungen und Verfolgung in anderen Ländern, ohne sein junges Zielpublikum zu überfordern.
Um 17:00 zeigen wir den Dokumentarfilm Eintritt 2 €
„No Other Land“ (FSK 16)
Der preisgekrönte Dokumentarfilm «No Other Land» handelt von dem Kampf einer Gemeinde im Westjordanland gegen die von der israelischen Besatzung geplante Umsiedlung. Die Kooperation einer palästinensisch-israelischen Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten mit engagierten Filmemacherinnen und Filmemachern wirft in einem Stück gefilmter Zeitgeschichte Fragen zum Nahost-Konflikt auf, die aktueller nicht sein könnten.
Der junge, palästinensische Aktivist Basel Adra kämpft seit seiner Kindheit für den Erhalt der Dorfgemeinde Masafer Yatta im Westjordanland. Seine Familie und die engagierte Community in der Gegend wehren sich seit Jahrzehnten gegen die geplante Umsiedlung. Sie filmen so viel wie möglich von den Ereignissen und den betroffenen Menschen in der Dorfgemeinschaft, deren Land zu militärischem Sperrgebiet erklärt wurde. Als Basel Adra den israelischen Journalisten Yuval Abraham kennenlernt, dokumentieren sie fortan gemeinsam den Widerstand gegen die israelische Besatzung. Vor der Kamera reflektieren sie ihre Gedanken und Gefühle, die Komplexität der Situation und ihre jeweiligen Rollen, in denen sie selbst als Palästinenser und Israeli den Konflikt aus unterschiedlichen Blickwinkeln erleben.
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