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„Mohammed ist ein Prophet, der von Fußballspielen nichts versteht“ ist eine Zeile im unendlich langen „Blau-und-weiß, wie lieb ich dich“. Fans von Schalke 04 singen es mit religiöser Inbrunst zu Beginn jeden Heimspiels. Und das schon seit Jahrzehnten. Im Sommerloch 2009 haben türkische Medien entdeckt, dass dies doch eine Beleidigung des Propheten Mohammed sein könnte.
Wie löst man solch ein Problem? Als erstes ist zu empfehlen, schön auf dem Teppich zu bleiben oder besser ausgedrückt, auf dem blau-weißen Rasen von Schalke. Als das Lied geschrieben wurde, wusste auf Schalke niemand etwas anzufangen mit Mohammed und dem Islam. Von daher kann Religionshass oder Ausländerfeindlichkeit nicht in den Köpfen gespukt haben.
Wenn wir die Kritik ernst nehmen, müssten wir prüfen, ob Mohammed in seiner Weisheit sich jemals zum Fußball geäußert hat. Bei ernsthafter Durchsicht des Korans muss das verneint werden. Ob dies geschah, weil der Prophet fußballunkundig oder zu seiner Zeit Fußball noch gar nicht in der Welt war, muss offen bleiben. Dennoch ist die Liedzeile eine zutreffende Sachaussage.
Das Sommerloch ist damit geschlossen von Eurem
Erz-Humanist





