Home Publikationen

Publikationen

Humanismus für heute

Normal 0 21

Norwegen und die übrigen Staaten im Norden Europas gelten als bedächtig, sozial befriedet und wenig extremistisch. Und dann das: Der unauffällige Nachbar und biedere Bürger Anders Behring Breivik bringt vor dem Regierungsgebäude in Oslo eine Autobombe zur Explosion, fährt zur nahegelegenen Ferieninsel Utoya und erschießt mit einem automatischen Gewehr etwa achtzig Jugendliche.

Trauer und Entsetzen, nicht nur in Norwegen auch hier.

Wie kann so etwas verhindert werden?

Weiterlesen...

Humanismus für heute

Normal 0 21

Humanismus für heute

 

„Schau mir in die Augen, Kleines“ sagte der nicht übergroß gewachsene Humphrey Bogart zu seiner Partnerin Ingrid Bergman im Filmklassiker „Casablanca“ und bis heute verschweigt der Film, welche Augenfarbe Humphrey Bogart sah.

 

Leider geben vorhandene Statistiken nur ungenau die Verbreitung der Augenfarben wider. Braun und Blau machen etwa 80% aus, Grün und Grau die restlichen Prozente. Grau ist selten und liegt eher unter 10%. So ist das eben in der menschlichen Natur. Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, den Grau-Äugigen zu empfehlen, sich wegen ihrer seltenen Augenfarbe zum Arzt zu begeben.

 

Statistiken über die menschliche Sexualität, die Homosexualität von Heterosexualität präzise abgrenzen, gibt es ebenfalls nicht. Heterosexualität mit mehr als 90% überwiegt. Homosexualität mit unter 10% ist somit eher selten. Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, Homosexuellen zu empfehlen, wegen ihrer seltenen sexuellen Ausstattung zum Arzt zu gehen.

 

Der Bund Katholischer Ärzte sieht das ganz anders und empfiehlt allen Homosexuellen, sich behandeln zu lassen!

 

Nun ist der Gesetzgeber aufgerufen nach der Restaurant-Ampel zur besseren Orientierung auch eine Ärzte-Ampel einzuführen:

Rot = katholische Ärzte; Gelb = evangelische Ärzte; Grün = weltliche Ärzte.

 

Euer Erz-Humanist

Humanismus für heute

Normal 0 21

Mit den malerisch schön färbenden Worten „hohe Wellen im Hafen“ beschreiben die Japaner eine ihrer Naturkatastrophen, nämlich den „ Tsunami“. Hierzulande erst in aller Munde seit Dezember 2004, mit dem großen Seebeben im indischen Ozean. Japaner wissen seit Jahrhunderten, auf welch gefährdeten Inseln sie wohnen. Sie hatten versucht, sich durch Schutzdämme und Frühwarnsysteme zu schützen. Die Erde schüttelte sich gewaltiger als es berechnet und befürchtet war. Nord-Japan wurde überschwemmt und verwüstet.

 

Infolge dieser Verwüstungen sind etliche von Japans Atomkraftwerken in ihren Grundfesten zerstört. Not- und Kühlsysteme fallen aus, Explosionen zerfetzen die Schutzbehälter im Atom-Kraftwerk Fukushima. Eine Kernschmelze ist wahrscheinlich schon eingetreten.

 

Angst geht um in Europa. Angst geht um in Deutschland. Kann hier so etwas auch passieren? Die nüchterne Antwort lautet: Nein. Deutschland ist weit weg von Japan. Erdbeben dieser Stärke gibt es auf dieser Erdhalbkugel nicht. Tsunamis sind unbekannt. Selbst die Wassermassen der Hamburger Flutkatastrophe von 1962 hätten die 17 deutschen Atommeiler nicht geschädigt. Angst ist daher völlig fehl am Platz. Vernünftiges Handeln ist gefragt: sowohl von der Bundesregierung wie vom mündigen Bundesbürger.

 

Angst bewirkte die Entscheidung der Bundesregierung, jetzt und sofort den Betrieb von sieben Atom-Kraftwerke einzustellen. Ob es die Angst der Bundeskanzlerin Merkel vor Wählerverlusten oder vor dem Wohlergehen der Bundesbürger war, kann hier offen bleiben. Antworten dazu werden mündige BürgerInnen geben.

 

Eine solche Entscheidung ist aber frei von jeglichen vernünftigen Fragestellungen. Vor einem halben Jahr hat dieselbe Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung – auch der jetzt stillgelegten Kraftwerke – beschlossen. Sind die Kraftwerke nur ein halbes Jahr später so marode, dass Gefahr für Leib und Leben droht? Mit Sicherheit nicht!

Die vernünftige Fragestellung ist: Sind Kraftwerke, die mit Atomenergie betrieben werden, an sich eine Gefahr für Leib und Leben? Und die einzig vernünftige Antwort lautet: Ja!

Deshalb müssen alle abgeschaltet werden.

 

Euer Erz-Humanist

Humanismus für heute

Normal 0 21

Kaum ein Tourist wird beim Obsthändler Mohammed Bouazizi im tunesischen Provinzstädtchen Sidi Bouzid Datteln gekauft haben. Hundert Kilometer von den Stränden des Golfe de Gabes entfernt, verläuft sich kein Tourist mehr. Nun ist es sowie so zu spät. Bouazizi hat sich selber öffentlich verbrannt und damit eine Welle des Aufstands im nur zehn Mill. Einwohner zählenden Tunesien ausgelöst.

Hunger, Armut und Perspektivlosigkeit sind Alltag für neunzig Prozent der Bevölkerung und die ging mit Erfolg auf die Straße. Präsident Ben Ali und seine korrupte Familienclique haben sich in Richtung Saudi Arabien aus dem Staub gemacht.

Mittlerweile ist der Aufstand der Unterdrückten bis nach Ägypten und weiter voran gekommen. Das Ende und die Folgen dieser Proteste sind nicht abzusehen.

Das alles kam unvorhergesehen. In diesem Falle können sogar die üblich verdächtigen Geheimdienste nicht in Haftung genommen werden. Die haben sich letztlich nie für die Freiheit der Völker und die Beseitigung der Hungers in der Welt stark gemacht.

Mit öffentlich geäußerter Genugtuung können wir festhalten, dass es wie immer Menschen sind, die Veränderungen in den Weltenlauf bringen. Da war nicht die Hand Gottes im Spiel und die miesere Variante der Muslim Bruderschaft wird von den erwachten Völkern Nordost-Afrikas hoffentlich früh genug erkannt und ausgegrenzt werden.

Euer Erz-Humanist

Humanismus für heute

Soso, da hat jemand die Bundeskanzlerin mit „Teflon“ verglichen. Und den Außenminister erst... Und dann den türkischen Ministerpräsidenten. Und den französischen. Na und? Sind doch interne Mitteilungen. Und dass da auch mal vom Leder gezogen wird, ist nicht anders als im Sportverein oder in der Partei oder bei Humanisten. Schließlich sind auch Parlamentarier oder Botschafter nur Menschen. Und dass jemand von der gelben Partei brühwarm den Amis was von den Koalitionsverhandlungen gesteckt hat, ist weniger gefährlich als traurig und zeugt von Wichtigtuerei.

Ernst wird die Lage erst dann, wenn durch Wikileaks Informanten in totalitären Staaten enttarnt und sie damit Repressalien ausgesetzt werden. Da, und nur da, steht Wikileaks in der Verantwortung – und darf sich nicht heraus stehlen

schreibt der Erzhumanist

Weitere Beiträge...
nächste Termine