Meine Meinung aus Düsseldorf
Reanimierung an MädchenleichenHeute Morgen ist mir bei einer Meldung in der Sendung „BRISANT“ in der ARD der Bissen im Hals stecken geblieben: Es wurde berichtet, dass 2 Mädchen in der Badewanne mit einem Fön gespielt und sich dabei tödlich verletzt haben. Dieser tragische Unfall, dieses unermesslich traurige Ereignis muss für die Eltern zu einem Horror geworden sein, weil die „Rettungskräfte“ - Notarzt und Sanitäter - eine Stunde versucht haben, das Leben der beiden Mädchen zu reaktivieren. Für mich ist es ein Skandal und fast unvorstellbar, was man mit den leblosen kleinen Mädchen wohl alles angestellt hat. Es braucht keinen besonderen Sachverstand, wenn man weiß, dass bereits nach 10 Minuten Herzstillstand nach einer erfolgreichen Reanimation nicht reparierbare Hirnschäden eintreten. Und nach 60 Minuten? Was wäre das für ein „Leben“ für die Mädchen geworden, falls die Rettungskräfte ihren persönlichen Erfolg hätten feiern können? Nach dem Fernsehbericht habe ich stundenlang recherchiert. Ich füge zur Untermauerung meiner Schilderung einen Artikel bei. Ich habe mit dem Redakteur telefoniert und ihn auf die „Rettungsversuche“ angesprochen. Er war beeindruckt und ich konnte ihn sensibilisieren bezüglich unserer Forderung nach einem selbst bestimmten Tod. Er will uns im Internet besuchen. MANNHEIMER MORGEN am 31.03.2009 /Redaktionsmitglied Simon Scherrenbacher schreibt: Lustadt. Wenn man kleine Kinder erst einmal dazu gebracht hat, in die Badewanne zu gehen, dauert es meist nicht lange, bis sie vergnügt herumplanschen. In Lustadt bei Germersheim hat der nasse Spaß ein tragisches Ende genommen: Zwei Mädchen im Alter von vier und sechs Jahren kamen am Sonntagabend ums Leben, weil offenbar ein Fön in die Badewanne gefallen war. Die 30 Jahre alte Mutter hatte die leblosen Körper ihrer Kinder entdeckt. Eine Stunde lang versuchten die Rettungskräfte, die Mädchen wiederzubeleben, doch vergeblich. Die Familie musste psychologisch betreut werden. Weder Vater noch Mutter seien bislang vernehmungsfähig, sagt Polizei-Pressesprecherin Simone Eisenbarth. "Ein Fremdverschulden ist absolut ausgeschlossen." Nach Angaben des Landauer Oberstaatsanwalts Detlef Winter wurde ein Todesermittlungsverfahren aufgenommen. Die Leichen der Kinder werden heute bei der Gerichtsmedizin in Mainz obduziert. Ein Gutachter wurde eingeschaltet. |
||
|




