Unicef-Weltkindertag in Düsseldorf am 21. September 2008
Die Ortsgemeinschaft Düsseldorf hat sich zum zweiten Mal in Folge an dem Unicef-Weltkindertag in Düsseldorf beteiligt. Die „Rheinische Post“ berichtete von 140 Ausstellern und 100.000 Besuchern an der Rheinufernpromenade. Der HVD-NRW war mit einem Informationsstand vertreten, von dem aus die mit Gas gefüllten bunten Luftballons bei den Kindern großen Zuspruch fanden. Dabei wurde intensiv die Möglichkeit genutzt, die Eltern anzusprechen und zumindest über das Programm für das jetzt begonnene Halbjahr der OG Düsseldorf zu informieren. Insgesamt wurden ca. 350 Veranstaltungsflyer verteilt, teilweise mit zusätzlichen Informationen für Eltern über den humanistischen Gemeinschaftskunde-unterricht oder für ältere Leute mit dem Hinweis auf unsere Trauerkulturangebote. Welche Auswirkungen diese Aktionen auf Interessentenanfragen oder auf die Besucherzahl der „Düsseldorfer Donnerstagsgespräche“, dem Forum der OG Düsseldorf, haben wird bleibt abzuwarten.
Der Aufwand unserer Präsenz auf diesem Kinderfest wurde selbstverständlich ehrenamtlich mit großem Enthusiasmus und Arbeitsaufwand geplant und durchgeführt. Die Einladung zur Teilnahme an dem Fest erhielt die OG Düsseldorf im Juli durch das Jugendamt Düsseldorf.
Während die Landesgeschäftsstelle in Dortmund umfangreiche Vorkehrungen für die Ausstattung des Informationsstandes durchführte, hing die personelle Besetzung in Düsseldorf noch am seidenen Faden. Von der ohnehin dünn gesäten Mitgliederzahl in NRW und speziell im Regierungsbezirk Düsseldorf gab es kaum Leute, die sich aktiv an der Standbesetzung beteiligen wollten.
Letztendlich fanden wieder dieselben Freunde zueinander, die sich selbstlos und ehrenamtlich einbrachten: Als erstes kam die Zusage von einem neuen Sprecher: Erich Schildmann aus Lünen, dem hier besonders gedankt sei. Der Präsident Jürgen Springfeld aus Dortmund und Heiko Heckes (Vorstandsmitglied aus Duisburg) sowie der Geschäftsführer des HVD-NRW Dieter Grützner halfen mit, dass es auch für den HVD eine gelungene Veranstaltung wurde. Dafür sein nochmals ein herzliches Dankeschön ausgesprochen!
Lohnt der Aufwand? Für das Ziel, wieder eine lebendige Ortsgemeinschaft in der Landeshauptstadt Düsseldorf zu etablieren, muss noch viel mehr investiert werden.
Eines von vielen Gesprächen auf unserem Info-Stand soll noch erwähnt werden, das der Verfasser nur bruchstückhaft mithören konnte: Ein katholischer Pfarrer hatte ein längeres Gespräch mit unserem Präsidenten. Dieses endete mit den Abschiedsworten des Pfarrers: „Normalerweise verabschiede ich mich mit dem Satz: Im Himmel sehen wir uns wieder. Und das rufe ich Ihnen auch jetzt zu!“ Die Antwort: "Beten Sie heute abend für mich." Allerdings konnte unser Präsident mir auf Nachfrage versichern, dass er sich nicht taufen lassen wolle.



