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Humanistische Lebenskunde auch in Nordrhein-Westfalen

Humanistische Lebenskunde auch in Nordrhein-Westfalen

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Mehrheit der Bevölkerung wünscht Alternative zum Religionsunterricht!

Ein deutliches Votum der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens, an den öffentlichen Schulen das Fach Humanistische Lebenskunde als Alternative zum Religionsunterricht anzubieten, hat eine Repräsentativumfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa ergeben. Von den Befragten aus Nordrhein-Westfalen äußerten 59% die Meinung, das Schulfach Humanistische Lebenskunde sollte in allen Bundesländern – also auch in NRW – als Alternative zum Religionsunterricht eingeführt werden. Etwa 33% der Befragten würden ihr Kind im schulfähigen Alter eher am Fach Humanistische Lebenskunde teilnehmen lassen als am Religionsunterricht.

Lebenskunde im diesseitsAngesichts der neuen forsa-Umfrageergebnisse erklärt der Präsident des Humanistischen Verbandes NRW Jürgen Springfeld: "Diese hohe Zustimmung in der Bevölkerung für den humanistischen Lebenskundeunterricht ist sehr erfreulich. Es beweist, dass unser Verband mit der angestrebten Klage auf Einführung des Faches Humanistische Lebenskunde richtig liegt. Die Einführung eines solchen Unterrichts – wie er seit vielen Jahren in Berlin erfolgreich für inzwischen mehr als 45.000 Schüler und inzwischen auch in Brandenburg angeboten wird – sollte auch für Nordrhein-Westfalen möglich sein. Damit würde sicher der Pluralität der Weltanschauungen bei Eltern und Schülern besser Rechnung getragen, als mit dem gegenwärtigen Modell der einseitigen Privilegierung von religiös orientierten Schülern und Eltern." Hintergrundinformationen: Humanistische Lebenskunde ist ein weltanschauliches Unterrichtsfach für Schüler aller Altersstufen mit einer mehr als 25-jährigen Tradition in der Bundesrepublik. In diesem Fach werden die Grundsätze einer humanistischen Lebensauffassung vermittelt. Der Unterricht stellt sich den Fragen der Schüler nach dem Sinn des Lebens. Er ermutigt sie, über sich und die Welt nachzudenken, sich ihrer Verantwortung für ihr Leben bewusst zu werden und Standpunkte aus nichtreligiöser, humanistischer Sicht zu entwickeln. Dabei lernen sie auch andere Religionen und Weltanschauungen kennen, denen sie im Alltag begegnen oder die weltweit bedeutsam sind. Rückfragen zu dieser Pressemitteilung bzw. zur Umfrage beantworten Ihnen gern die MitarbeiterInnen unserer Geschäftsstelle.

 

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